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Presseartikel 1.1.2010 - 31.6.2010

Kreis-Anzeiger 13.02.2010

Zum Frauentag in der Wetterau vielseitiges Programm

Wetteraukreis (pd). Zum Internationalen Frauentag bieten Institutionen und Netzwerke in der Wetterau vom 1. bis 11. März wieder ein vielseitiges Programm. Am Montag, 1. März, eröffnet Bürgermeister Erich Spamer um die Wanderausstellung „Der richtige Standpunkte: Gegen Gewalt“ im Foyer der Stadtverwaltung Büdingen. Mit der Fotoaktion machen Bürger ihren Standpunkt gegen Gewalt deutlich. Die Ausstellung ist vom 3. bis 15 März während der Öffnungszeiten zu sehen und wird vom Arbeitskreis Soziale Dienste, Beratungsstellentreffen Ost und der Arbeitsgruppe „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“ präsentiert.

„Methusalems Mütter – Chancen des Demografischen Wandels“ ist das Thema der Autorin Antje Schrupp am Dienstag, 2. März, ab im Bibliothekszentrum Klosterbau in Friedberg. Sie sieht in der Veralterung der Bevölkerung keine Katastrophe, sondern auch eine Chance. Die Evangelische Familien-Bildungsstätte Wetterau, das Bibliothekszentrum Klosterbau und der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit laden zum Vortrag ein. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Weiter geht es mit dem Frankfurter Frauenchor „Choralle“ am Montag, 8. März, ab im Central-Studio in Friedberg. Mit dem Programm „Zeit – Los“ nehmen sie ihr Publikum mit auf eine Zeitreise. Im Anschluss gibt es Tanz mit DJane Ulla. Der Eintritt kostet im Vorverkauf fünf Euro an der Abendkasse sechs Euro. Veranstalterinnen sind der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit, die Frauenbeauftragte der Stadt Friedberg, Verdi und der DGB.

Das Berufsbildungswerk Südhessen (bbw) läd nach Karben zu „Beste Freundinnen, Cliquen und Netzwerke – was Frauen verbindet“ ein. Das bbw behandelt das Thema literarisch, mit Bildern, Musik und Filmausschnitten am Donnerstag, 11. März, ab Uhr in den Räumen des Berufsbildungswerkes. Informationen gibt es unter 06039/482102. Der Eintritt ist fei. Der Flyer mit allen Veranstaltungen liegt ab sofort im Dienstleistungszentrum des Wetteraukreises am Europaplatz in Friedberg und in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen aus. ER kann auch unter 06031/835301 angefordert werden.

Weitere Infos im Internet:

www.wetteraukreis.de

Kreisanzeiger 19.02.2010   Klarer Standpunkt: Gegen Gewalt

Arbeitskreis „Soziale Dienste Büdingen“ präsentiert Ausstellung im Foyer der Verwaltung

Büdigen. (pd). Ab Montag, 01. März, wird im Foyer der Büdinger Stadtverwaltung (Eberhard-Bauner-Allee 16) die Ausstellung „Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt“ gezeigt. Während einer bundesweiten Kampagne der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen sind in ganz Deutschland mehr als 3000 Fotos entstanden. Die eindeutige Position der Aktion lautet: Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder.

Etwa  200 Fotos aus der Wetterau, die in Büdingen zu sehen sein werden, zeigen Prominente, Politiker, Bürger und Schüler mit ihrer ganz persönlichen Haltung zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder. Mit einem Foto ihrer Füße – daher das Motto „Standpunkte“ – und ihrer Aussage machen sie deutlich, dass  sie Gewalt gegen Frauen ablehnen und ächten. Mit Aussagen wie zum Beispiel „Nicht das Opfer muss sich schämen, sondern der Täter“ positionieren sich die Fotografierten.

Sandra Bundt,  Mitarbeiterin beim Frauen-Notruf und Mitglied des Arbeitskreises „Soziale Dienste Büdingen“ beschreibt das Ziel der Kampagne: „Wir wollen mit der Ausstellung auf die vielfältigen Formen von Gewalt aufmerksam machen. Gewalt trifft Frauen und Kinder jeder Nationalität, Kultur, Klasse und Ethnie. Viele von Gewalt betroffene Frauen schweigen aus Scham oder weil ihnen die Unterstützung fehlt. Die Kampagne möchte mit Nachdruck dazu beitragen, häusliche und sexuelle Gewalt öffentlich zu thematisieren und betroffenen Frauen Mut zu machen, sich Unterstützung zu holen.“

Der Arbeitskreis  „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“, dem die Fachberatungsstellen Frauen-Notruf, Frauenhaus, Fachdienst für Frauen und Chancengleichheit, Frauenzentrum und Wildwasser angehören, hat die Ausstellung als spezielle Wanderausstellung konzipiert. Sie wurde bereits in verschiedenen Städten des Wetteraukreises gezeigt. Der Arbeitskreis „Soziale Dienste Büdingen“, in dem verschiedene soziale Einrichtungen wie Beratungsstellen, Bildungsträger und Jugendhilfe des Ostkreises organisiert sind, hat die Ausstellung nach Büdingen geholt.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am 01. März ab statt. Bürgermeister Erich Spamer wird ein Grußwort sprechen. Für die Arbeitsgruppe „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“ wird Christa Mansky

vom Frauen-Notruf Wetterau e.V. eine inhaltliche Einführung in das Thema geben. Helga Schäfer vom Caritasverband Gießen e.V. wird für den Arbeitskreis „Soziale Dienste Büdingen“ sprechen. Zur Eröffnung sind alle Interessierten eingeladen. Die Ausstellung wird während der Öffnungszeiten der Büdinger Stadtverwaltung vom 01. bis zum 15. März im Foyer kostenfrei zu besichtigen sein.

Im Internet können die Fotos der bundesweiten Kampagne betrachtet werden.

Für Fragen steht der Frauen-Notruf Wetterau e.V. unter Telefonnummer 06043-4471 zur Verfügung. Weiteren Infos im Internet: www.frauen-gegen-gewalt.de

Einkaufstipp 20.02.2010

 

Gegen Gewalt, ein klarer Standpunkt

 

Büdigen. (pd). Ab Montag, 01. März, wird im Foyer der Büdinger Stadtverwaltung die Ausstellung „Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt“ gezeigt. Während einer bundesweiten Kampagne der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen sind in ganz Deutschland mehr als 3000 Fotos entstanden. Die eindeutige Position der Aktion lautet: Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder.

 Etwa  200 Fotos aus der Wetterau, die in Büdingen zu sehen sein werden, zeigen Prominente, Politiker, Bürger und Schüler mit ihrer ganz persönlichen Haltung zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder. Mit einem Foto ihrer Füße – daher das Motto „Standpunkte“ – und ihrer Aussage machen sie deutlich, dass  sie Gewalt gegen Frauen ablehnen und ächten. Mit Aussagen wie zum Beispiel „Nicht das Opfer muss sich schämen, sondern der Täter“ positionieren sich die Fotografierten.

 Sandra Bundt,  Mitarbeiterin beim Frauen-Notruf und Mitglied des Arbeitskreises „Soziale Dienste Büdingen“ beschreibt das Ziel der Kampagne: „Wir wollen mit der Ausstellung auf die vielfältigen Formen von Gewalt aufmerksam machen. Gewalt trifft Frauen und Kinder jeder Nationalität, Kultur, Klasse und Ethnie. Viele von Gewalt betroffene Frauen schweigen aus Scham oder weil ihnen die Unterstützung fehlt. Die Kampagne möchte mit Nachdruck dazu beitragen, häusliche und sexuelle Gewalt öffentlich zu thematisieren und betroffenen Frauen Mut zu machen, sich Unterstützung zu holen.“

Der Arbeitskreis  „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“, dem die Fachberatungsstellen Frauen-Notruf, Frauenhaus, Fachdienst für Frauen und Chancengleichheit, Frauenzentrum und Wildwasser angehören, hat die Ausstellung als Wanderausstellung konzipiert. Sie wurde bereits in verschiedenen Städten des Wetteraukreises gezeigt. Der Arbeitskreis „Soziale Dienste Büdingen“, in dem verschiedene soziale Einrichtungen wie Beratungsstellen, Bildungsträger und Jugendhilfe des Ostkreises organisiert sind, hat die Ausstellung nach Büdingen geholt.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am 01. März ab statt. Bürgermeister Erich Spamer wird ein Grußwort sprechen. Für die Arbeitsgruppe „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“ wird Christa Mansky vom Frauen-Notruf Wetterau e.V. eine inhaltliche Einführung in das Thema geben. Helga Schäfer vom Caritasverband Gießen e.V. wird für den Arbeitskreis „Soziale Dienste Büdingen“ sprechen. Zur Eröffnung sind alle Interessierten eingeladen. Die Ausstellung wird während der Öffnungszeiten der Büdinger Stadtverwaltung vom 01. bis zum 15. März im Foyer kostenfrei zu besichtigen sein. Im Internet können die Fotos der bundesweiten Kampagne unter www.frauen-gegen-gewalt.de betrachtet werden.

Fragen beantwortet der Frauen-Notruf Wetterau unter Telefonnummer 06043-4471.

Kreis-Anzeiger 10.03.2010

60 Vereine und Institutionen beim vierten Familientag

Nidda (pd). Am Sonntag, 21. März, findet parallel zum Niddaer Frühlingsfest von bis zum vierten Mal der „Niddaer Familientag“ satt. Unter dem Motto „Eine Stadt zeigt, was sie Familien zu bieten hat…“ werden sich über 60 Vereine und Institutionen präsentieren. Vor dem Bürgerhaus stellt die DLRG ihre Boote aus, die Jugendpflege bietet Kistenklettern an. Die Stadtbibliothek ist geöffnet und offeriert Leseausweise zum Sonderpreis. Im Bürgerhaus gibt es neben Informationen für Erwachsene Spiel und Bastelangebote für Kinder. Außerdem stellt der Fliegersportklub Nidda im Großen Saal ein Segelflugzeug aus.

Die Curata Pflegeeinrichtung und Diakonie Dienstleistungen bieten im Konferenzraum eine Betreuung für Demenzkranke an, damit Angehörige die Gelegenheit haben, sich in Ruhe zu informieren. Auf der Bühne im Großen Saal werden Vereine und Schulen auftreten.

Die Idee, einen Familientag auszurichten, entstand im Zuge des vom hessischen Sozialministerium und er Karl-Kübel-Stiftung ausgeschriebenen Wettbewerbs „Familienfreundliche Kommune“. Als Vorbild für den ersten Niddaer Familientag 2004 diente der seit 2002 ausgerichtete Hessische Familientag. Mit dieser Veranstaltung möchte die Stadt Nidda die Belange von Familien verstärkt ins öffentliche Blickfeld rücken sowie Familien- und Kinderfreundlichkeit auf allen Ebenen anerkennen und fördern.

Der Familientag soll allen Bürgern der Stadt die Möglichkeit bieten, sich über das Angebot für Familien, aber auch für Alleinstehende innerhalb der Großgemeinde zu informieren. Besucher können direkt mit Vereinsaktiven, Betreuern und Mitarbeitern verschiedener Einrichtungen ins Gespräch kommen, dabei Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen sowie das bunte Unterhaltungsprogramm genießen.

Einkaufstipp 25.02.2010  

Sozialdezernent besucht Paritätischen

Region (pd). Die Kreisgruppe Wetterau des Paritätischen hat den Ersten Kreisbeigeordneten und Sozialdezernenten des Wetteraukreises, Oswin Veith, in seine jüngste Sitzung eingeladen, um die sozialpolitischen Themenschwerpunkte für das Jahr 2010 zu besprechen. Die Kreisgruppe Wetterau ist der Zusammenschluss der Mitgliedorganisationen des Paritätischen Landesverbandes Hessen, die im Wetteraukreis beheimatet sind. Als Spitzenverband vertritt der Paritätische hier mehr als 40 Organisationen, Initiativen und Selbsthilfegruppen der sozialen Arbeit in der Wetterau.

Dr. Ralf Streum, einer der Sprecher der Kreisgruppe, betonte die gute Zusammenarbeit zwischen den Paritätischen Trägern und den Ämtern und Gremien des Wetteraukreises. Veith stellte die aus seiner Sicht wichtigsten Herausforderungen und Erfolge der sozialpolitischen Arbeit im Wetteraukreis dar. In der Integrationspolitik sei man auf einem guten Weg: ein Integrationsbeirat, in dem auch der Paritätische vertreten ist, hat die Arbeit aufgenommen und wird alsbald ein Integrationskonzept vorlegen, für die Flüchtlingshilfe habe man innerhalb kurzer Zeit eine gute Lösung gefunden, eine Integrationsstiftung sowie ein Integrationskonzept seien in Vorbereitung. Auch im Fachbereich Jugend, Schule und Soziales seien bereits gute Erfolge zu vermelden, auch wenn hier in nächster Zeit noch großer Herausforderungen warten, wie beispielsweise der Ausbau der Kinderbetreuung. Im Bereich der unter Dreijährigen erwarte man einen großen Bedarf an Betreuungsplätzen, das zusätzliche Angebot werde sicher auch die Nachfrage steigern. Sehr problematisch sei die angespannte Finanzlage. Der Entwurf des Doppelhaushalts 2010/2011  weise ein neues Defizit von circa 80 Millionen aus, trotzdem werde es, so Sozialdezernent Veith, keine Kürzungen im Sozialetat geben.

Dr. Ralf Streum kündigte an, der Paritätische werde im Herbst dieses Jahres eine Fachveranstaltung zum Thema Armut anbieten. In der Öffentlichkeit rücke häufig das Thema Altersarmut in den Mittelpunkt. Der Paritätische wolle den Blick auf die Kinderarmut richten, denn „häufig setzt sich die Armut von Kindern bis ins Alter fort“, so Dr. Streum. Oswin Veith dankte der Kreisgruppe für ihre Initiative und wies darauf hin, dass auch der Wetteraukreis beabsichtige, das Thema Armut in einer Veranstaltung aufzugreifen. Vertreter des Fachbereichs Jugend, Familie und Soziales und des Paritätischen werden sich daher demnächst zusammensetzen, um gemeinsam eine Veranstaltung zu planen.

Wetterauer Zeitung 20.3.2010

Familientag zum Frühlingsfest.

Nidda. Über 60 Vereine und Institutionen präsentieren sich am morgigen Sonntag von bis beim 4. Niddaer Familientag zum Frühlingsfest. Unter dem Motto „Eine Stadt zeigt, was sie Familien zu bieten hat…“ werden sich über 60 Vereine und Institutionen präsentieren. Vor dem Bürgerhaus stellt die DLRG ihre Boote aus und die Jugendpflege bietet Kistenklettern an. Die Stadtbibliothek ist geöffnet und offeriert Leseausweise zum Sonderpreis. Im Bürgerhaus gibt es neben Informationen für Erwachsene Spiel und Bastelangebote für Kinder. Außerdem stellt der Fliegersportklub Nidda im Großen Saal ein Segelflugzeug aus. Die Curata Pflegeeinrichtung und Diakonie Dienstleistungen bieten im Konferenzraum eine Betreuung für Demenzkranke an, sodass sich die Angehörigen in Ruhe informieren können. Auf der Bühne im Großen Saal finden, meist zur vollen Stunde, Darbietungen von Vereinen und Schulen statt. Ziel ist es, die Belange und Interessen von Familien verstärkt ins öffentliche Blickfeld rücken sowie Familien- und Kinderfreundlichkeit auf allen Ebenen zufördern und in Form einer zentralen Informationsbörse über das Angebot für Familien zu informieren.

 

Kreis-Anzeiger 04.03.2010

Praktisch und psychisch Krisensituationen meistern

Lisa Gnadl und Reimund Becker zu Gast beim Frauen-Notruf

Nidda (pd). Zu einem gemeinsamen Besuch fanden sich kürzlich die SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl und der SPD-Bürgermeisterkandidat Reimund Becker in den Beratungsräumen des Frauen-Notrufs ein. Der Frauen-Notruf ist eine Beratungsstelle für Frauen und Mädchen jeder kultureller, ethnischer und sozialer Herkunft, unabhängig vom Aufenthaltsstatus, egal welchen Alters mit und ohne Behinderung, gleich welcher Lebensform. Lisa Gnadl und Reimund Becker erhielten während ihres Besuches einen Überblick über das Beratungsangebot und die Art und Weise der Unterstützung für betroffene Frauen. Das Team des Frauen-Notrufs unterstützt Frauen und Mädchen bei versuchter oder vollendeter Vergewaltigung, sexueller Belästigung, häuslicher Gewalt, körperlicher, verbaler oder schriftlicher Bedrohung, Telefonterror, Bedrohung und Zwangs-Hochzeiten, Stalking, Körperverletzung bis hin zum Mordversuch, Frauenhandel und rassistischer Diskriminierung.

Geholfen wird dabei durch telefonische Beratung, Krisenintervention, persönliche Beratung und Gespräche, Hilfe bei der Suche nach Ärztinnen, Anwältinnen, Therapeutinnen, Information zu juristischen Fragen, Beratung zum Gewaltschutzgesetz, Begleitung zur Anzeigenerstattung, Beratung, Unterstützung, Begleitung bei Gerichtsverfahren und Hilfe bei Behördengängen. Außerdem werden Informationsveranstaltungen, Vorträge und Seminare angeboten. Ziel ist, für Frauen und Mädchen da zu sein, damit sie in Krisensituationen nicht alleine sind. Ihnen werden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie praktisch und psychisch ihre schwierige Lage verändern können. Für Lisa Gnadl und den Bürgermeisterkandidaten leistet der Frauennotruf eine gesellschaftlich hoch anerkannte und leider auch in Nidda dringend notwendige Arbeit für von Gewalt und Misshandlung betroffene Frauen. „Es ist enorm, was hier die Frauen leisten und welchem psychischen Druck sie im täglichen Alltag ausgesetzt sind. Um die Arbeit des Frauen-Notrufs auf finanziell abgesicherte Basis zu stellen, bedarf es besonders in Finanzkrisenzeiten einer gefestigten Zuschussgewährung insbesondere durch die Kommunen“, erklärt Becker.

 

Kreisanzeiger 21.05.2010

Gegen Gewalt an Frauen und Kindern

Frauen-Notruf Wetterau informiert auf Oberhessenmesse mit einem Aktionsstand – Unterschriftenaktion gestartet

 

Nidda (pd). „Ich stehe mit meinem Namen gegen Gewalt an Frauen und Kindern“. Von Freitag, 7. Mai, bis Sonntag, 9. Mai, hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, diese Aussage mit ihrer Unterschrift zu bestätigen. 227 Frauen und Männer haben am Stand des Frauen-Notrufes bei der Oberhessenmesse auf einer der Unterschriftenlisten unterschrieben oder ein Wolkenkärtchen mit ihrer Unterschrift an die Leinwand geheftet.

„Am Ende des letzten Aktionstages mussten die Mitarbeiterinnen des Frauen-Notrufes die Kärtchen sogar außerhalb der vorgesehenen Fläche anheften, so groß war das Interesse, sich an der Aktion zu beteiligen“, berichtet Barbara Velden, Vorstandsfrau beim Frauen-Notruf. Zu finden sind Namen von Frauen und Männern aus der Politik, aus der Wirtschaft und Verwaltung, von Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie von Bürgerinnen und Bürgern aus Nidda und Umgebung.

Der Gewerbeverein Nidda stellte dem Verein den Stand kostenlos zur Verfügung und unterstützte auf diese Weise die Arbeit des Frauen-Notrufes.

Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich der Frauen-Notruf Wetterau für Frauen und Kinder, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind.

Auch bei der Oberhessenmesse gingen die Mitarbeiterinnen wieder an die Öffentlichkeit, um das Thea Gewalt zu enttabuisieren, die Bevölkerung zu sensibilisieren und Betroffenen Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Gewalt gegen Frauen und Kinder ist kein Kavaliersdelikt sondern eine Straftat, die vielfältig negative Auswirkungen auf die Betroffenen hat. In Deutschland ist jede vierte Frau von Gewalt durch ihren Partner oder Ex-Partner betroffen, berichteten die Mitarbeiterinnen beim Frauen-Notruf. Laut WHO ist häusliche Gewalt das größte Gesundheitsrisiko für Frauen. Selbst Kinder, die nicht direkt von der Gewalt betroffen sind, werden in ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung nachhaltig negativ beeinträchtigt. Wichtig ist, diesen Gewaltkreislauf zu unterbrechen.

Gewalt gegen Frauen hat viele Facetten. Sie reicht von Belästigung auf der Straße, Übergriffe im Beruf und Gewalt im Internet bis hin zu schwerer Misshandlung, sexuellem Missbrauch innerhalb oder außerhalb der Familie, Zwangsverheiratung, Vergewaltigung bis hin zum Mord.

Der Frauen-Notruf der auch die Interventionsstelle für den Ostkreis betreibt bietet persönliche Beratung und Krisenintervention für Frauen, die von Gewalt betroffen sind.

Die kostenfreie Beratung ist vertraulich und auf Wunsch anonym. Zu erreichen ist der Frauen-Notruf von Montag bis Freitag neun bis Uhr und zusätzlich Mittwoch von 17 bis unter der Nummer 06043/4471.

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.frauen-notruf-wetterau.de. Für seien Arbeit ist der Verein auf Spenden angewiesen. Spendenkonto ist 50005593 bei der Sparkasse Oberhessen.

 

23.06.2010 Wetterauer Zeitung

 

Standfest gegen Gewalt

Bad Nauheim (pm). Der Arbeitskreis "Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder", dem auch der FAchdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreise angehört, präsentiert die Fotoausstellung "Standpunkte gegen Gewalt" auf der Landesgartenschau. Zu sehen sind eine Auswahl von insgesamt 265 Fotos mit teils originellen und kreativen, aber vor allem mit Ernsthaftigkeit und Klarheit formulierten Standpunkten gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Beteiligte haben sich Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker, Schülerinnen und Schüler, Familien und Vereine aus der Wetterau. Begleitet wird die Fotoausstellung von Werken der Künstlerinnen Ulrike Degenhardt udn Uschi Rieckert-Ries.

Die Ausstellung ist bis 24. Juni im Pavillon des Wetteraukreises im Goldsteinpark täglich von 10 bis 20 Uhr anzusehen.

 

Tipp 08.07.2010  Vorstand im Frauen-Notruf bestätigt

 Vorstandswahlen, der Rückblick auf die Arbeit im Jahr 2009 und ein Ausblick auf die Perspektiven und Veranstaltungen für das zweite Halbjahr 2010 standen auf der Tagesordnung der Mitfrauenversammlung des Frauen-Notrufs Wetterau e.V. in diesem Jahr. Für die engagierte und kompetente Arbeit des Vorstands bedankte sich Sandra Bundt, Mitarbeiterin des Frauen-Notrufs.  Einstimmig wurden Barbara Steffani-Velden , Renate Fleischer-Neumann und Cornelia Stein erneut für die Aufgaben des Vorstands gewählt.

 Die Notrufmitarbeiterin Christa Mansky   stellte die Arbeit des letzten Jahres dar. Auch in 2009 ist die Zahl der Beratungen wieder gestiegen. „Es gab viele Frauen, die ein hohes Maß an Unterstützung und Begleitung benötigten“ informierte Christa Mansky die Mitfrauen.

 Besonders die Beratung von jungen Frauen hat 2009 zugenommen. Immer häufiger würden Frauen und Mädchen von Institutionen an den Frauen-Notruf vermittelt, was ein Ergebnis der intensiven Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit der letzten Jahre im Frauen-Notruf sei, so Christa Mansky .

 Im vergangenen Jahr informierte der Frauen-Notruf  Tagesmütter aus dem Wetteraukreis über die Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf Kinder und über Möglichkeiten im Wetteraukreis, um sich Informationen oder Unterstützung zu holen. Auf dem Beratungsstellentag an der Berufsschule in Nidda wurde ein Workshop für Jugendliche durchgeführt, um sie für das Thema häusliche und sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren. Auf der Beratungs- und Selbsthilfemeile in Bad Nauheim hatten Interessierte die Möglichkeit, sich dem Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder über ein Quiz anzunähern und auseinanderzusetzen. Zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der professionellen Arbeit im Frauen-Notruf haben die Mitarbeiterinnen gemeinsam mit den Vorstandsfrauen die bisherigen Arbeitsgebiete, Arbeitsschwerpunkte und Arbeitsverteilungen reflektiert und neu bestimmt. Nicht einfach gestaltet sich die finanzielle Situation des Frauen-Notrufs. Die öffentlichen Mittel durch das Land Hessen, dem Wetteraukreis und einzelnen Kommunen reichen nicht, um die Arbeit im Frauen-Notruf zu finanzieren. Der Verein ist nach wie vor auf Spenden angewiesen, viel Arbeit muss ehrenamtlich geleistet werden. Interessierte können weitere Informationen in dem gerade erst erschienen Jahresbericht nachlesen. Dieser kann beim Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda, Tel: 06043 /4471 angefordert werden. Der Bericht kann  unter www.frauen-notruf-wetterau.de heruntergeladen werden. Sprechzeiten im Frauen-Notruf sind montags bis freitags von bis und zusätzlich mittwochs auch bis Uhr.

 

 

Kreisanzeiger 30.06.2010

„Filmriss“: Flyer sollen Mädchen vor K.o.-Tropfen warnen

Frauennotruf des Wetteraukreises erhält dafür Spende in Höhe von 400 Euro – Geld kommt beim Benefizkonzert des Polizeiorchesters Hessen zusammen

 

Bad Salzhausen (dhe). Eine Spende in Höhe von 400 Euro übergaben die Betriebsleiterin des Staatsbades Bad Salzhausen, Petra Schwing-Döring, und Kulturmanagerin Heidelore Ocken-Wilisch an den Frauennotruf des Wetteraukreises. Das Geld stammt aus dem Benefizkonzert des Polizeiorchesters Hessen, das während der Sommerkonzertreihe in Bad Salzhausen stattfand und 350 Besucher in den Kursaal lockte. Die Zuhörer ließen sich von bekannten Melodien, darunter viele aus der unterhaltenen böhmischen Volksmusik, begeistern und belohnten das mitreißende Spiel mit viel Applaus. Zur angeregten Stimmung trug auch die Moderation von Bad Salzhausens Ortsvorsteher Horst Gewahl bei, der seit 18 Jahren ehrenamtlich Unterhaltungsevents in Bad Salzhausen begleitet.

Die Spende fließe in die Finanzierung der „Filmriss“-Flyer, die mit einer Auflage von 12000 Exemplaren demnächst in Schulen und Beratungsstellen aufgelegt werden, ließen Ulla Seipel , Mitarbeiterin des Frauennotrufes, und Vorstandsmitglied Barbara Velden wissen. Mit dem Faltblatt soll über die Folgen von sogenannten K.o.-Tropfen und von Komasaufen aufgeklärt werden. „Zunehmend werden Mädchen und Frauen unter dem Einfluss dieser Substanzen Opfer von sexueller und krimineller Gewalt. In den meisten Fällen werden diese Mittel nicht freiwillig eingenommen, sondern ohne das Wissen der Betroffenen verabreicht mit dem Ziel, sie in eine hilflose Lage zu versetzen, um sie dann auszurauben, zu vergewaltigen, festzuhalten oder zu filmen“, so Seipel.

Der Frauennotruf wurde 1988 gegründet und hat seinen Sitz in Nidda. Er ist eine Beratungsstelle für Frauen und Mädchen, die von körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt bedroht sind oder waren, sowie eine Anlaufstelle für Frauen und Mädchen jeglicher kultureller, ethnischer und sozialer Herkunft, unabhängig vom Aufenthaltsstatus, egal welchen Alters. Die Mitarbeiterinnen unterstützen Frauen nach versuchter oder vollendeter Vergewaltigung, sexueller Belästigung, häuslicher Gewalt, körperlicher, verbaler oder schriftlicher Bedrohung Telefonterror, Stalking, Körperverletzung bis hin zu Mordversuch, Frauenhandel und rassistischer Diskriminierung. Ziel ist es, für Frauen und Mädchen da zu sein, damit sie in Krisensituationen nicht alleine sind und ihnen Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie praktisch und psychisch ihre schwierige Lage verändern können.

Das Hilfe-Spektrum umfasst telefonische sowie persönliche Beratung und Gespräche, Krisenintervention, Hilfe bei der Suche nach Ärztinnen, Anwältinnen und Therapeutinnen, Information zu juristischen Fragen, Beratung zum Gewaltschutzgesetz, Begleitung zur Anzeigenerstattung und bei Gerichtsverfahren., Hilfe bei Behördengängen, Informationsveranstaltungen, Vorträge und Seminare. Weitere Informationen gibt es unter 06043/4471 sowie im Internet auf www.frauen-notruf-wetterau.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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