Zum Frauentag in der Wetterau vielseitiges Programm
Wetteraukreis (pd). Zum Internationalen Frauentag bieten Institutionen und Netzwerke in der Wetterau vom 1. bis 11. März wieder ein vielseitiges Programm. Am Montag, 1. März, eröffnet Bürgermeister Erich Spamer um 18 Uhr die Wanderausstellung „Der richtige Standpunkte: Gegen Gewalt“ im Foyer der Stadtverwaltung Büdingen. Mit der Fotoaktion machen Bürger ihren Standpunkt gegen Gewalt deutlich. Die Ausstellung ist vom 3. bis 15 März während der Öffnungszeiten zu sehen und wird vom Arbeitskreis Soziale Dienste, Beratungsstellentreffen Ost und der Arbeitsgruppe „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“ präsentiert.
„Methusalems Mütter – Chancen des Demografischen Wandels“ ist das Thema der Autorin Antje Schrupp am Dienstag, 2. März, ab 20 Uhr im Bibliothekszentrum Klosterbau in Friedberg. Sie sieht in der Veralterung der Bevölkerung keine Katastrophe, sondern auch eine Chance. Die Evangelische Familien-Bildungsstätte Wetterau, das Bibliothekszentrum Klosterbau und der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit laden zum Vortrag ein. Der Eintritt kostet fünf Euro.
Weiter geht es mit dem Frankfurter Frauenchor „Choralle“ am Montag, 8. März, ab 20 Uhr im Central-Studio in Friedberg. Mit dem Programm „Zeit – Los“ nehmen sie ihr Publikum mit auf eine Zeitreise. Im Anschluss gibt es Tanz mit DJane Ulla. Der Eintritt kostet im Vorverkauf fünf Euro an der Abendkasse sechs Euro. Veranstalterinnen sind der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit, die Frauenbeauftragte der Stadt Friedberg, Verdi und der DGB.
Das Berufsbildungswerk Südhessen (bbw) läd nach Karben zu „Beste Freundinnen, Cliquen und Netzwerke – was Frauen verbindet“ ein. Das bbw behandelt das Thema literarisch, mit Bildern, Musik und Filmausschnitten am Donnerstag, 11. März, ab 19.30 Uhr in den Räumen des Berufsbildungswerkes. Informationen gibt es unter 06039/482102. Der Eintritt ist fei. Der Flyer mit allen Veranstaltungen liegt ab sofort im Dienstleistungszentrum des Wetteraukreises am Europaplatz in Friedberg und in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen aus. ER kann auch unter 06031/835301 angefordert werden.
Weitere Infos im Internet:
www.wetteraukreis.de
Kreisanzeiger
Arbeitskreis „Soziale Dienste Büdingen“ präsentiert Ausstellung im Foyer der Verwaltung
Büdigen. (pd). Ab Montag, 01. März, wird im Foyer der Büdinger Stadtverwaltung (Eberhard-Bauner-Allee 16) die Ausstellung „Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt“ gezeigt. Während einer bundesweiten Kampagne der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen sind in ganz Deutschland mehr als 3000 Fotos entstanden. Die eindeutige Position der Aktion lautet: Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder. Etwa 200 Fotos aus der Wetterau, die in Büdingen zu sehen sein werden, zeigen Prominente, Politiker, Bürger und Schüler mit ihrer ganz persönlichen Haltung zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder. Mit einem Foto ihrer Füße – daher das Motto „Standpunkte“ – und ihrer Aussage machen sie deutlich, dass sie Gewalt gegen Frauen ablehnen und ächten. Mit Aussagen wie zum Beispiel „Nicht das Opfer muss sich schämen, sondern der Täter“ positionieren sich die Fotografierten.
Sandra Bundt, Mitarbeiterin beim Frauen-Notruf und Mitglied des Arbeitskreises „Soziale Dienste Büdingen“ beschreibt das Ziel der Kampagne: „Wir wollen mit der Ausstellung auf die vielfältigen Formen von Gewalt aufmerksam machen. Gewalt trifft Frauen und Kinder jeder Nationalität, Kultur, Klasse und Ethnie. Viele von Gewalt betroffene Frauen schweigen aus Scham oder weil ihnen die Unterstützung fehlt. Die Kampagne möchte mit Nachdruck dazu beitragen, häusliche und sexuelle Gewalt öffentlich zu thematisieren und betroffenen Frauen Mut zu machen, sich Unterstützung zu holen.“
Der Arbeitskreis „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“, dem die Fachberatungsstellen Frauen-Notruf, Frauenhaus, Fachdienst für Frauen und Chancengleichheit, Frauenzentrum und Wildwasser angehören, hat die Ausstellung als spezielle Wanderausstellung konzipiert. Sie wurde bereits in verschiedenen Städten des Wetteraukreises gezeigt. Der Arbeitskreis „Soziale Dienste Büdingen“, in dem verschiedene soziale Einrichtungen wie Beratungsstellen, Bildungsträger und Jugendhilfe des Ostkreises organisiert sind, hat die Ausstellung nach Büdingen geholt.
Die Eröffnungsveranstaltung findet am 01. März ab
18 Uhr
statt. Bürgermeister Erich Spamer wird ein Grußwort sprechen. Für die Arbeitsgruppe „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“ wird
vom Frauen-Notruf Wetterau e.V. eine inhaltliche Einführung in das Thema geben. Helga Schäfer vom Caritasverband Gießen e.V. wird für den Arbeitskreis „Soziale Dienste Büdingen“ sprechen. Zur Eröffnung sind alle Interessierten eingeladen. Die Ausstellung wird während der Öffnungszeiten der Büdinger Stadtverwaltung vom 01. bis zum 15. März im Foyer kostenfrei zu besichtigen sein.
Im Internet können die Fotos der bundesweiten Kampagne betrachtet werden.
Für Fragen steht der Frauen-Notruf Wetterau e.V. unter Telefonnummer 06043-4471 zur Verfügung. Weiteren Infos im Internet: www.frauen-gegen-gewalt.de
Einkaufstipp
Gegen Gewalt, ein klarer Standpunkt Büdigen. (pd). Ab Montag, 01. März, wird im Foyer der Büdinger Stadtverwaltung die Ausstellung „Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt“ gezeigt. Während einer bundesweiten Kampagne der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen sind in ganz Deutschland mehr als 3000 Fotos entstanden. Die eindeutige Position der Aktion lautet: Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Etwa 200 Fotos aus der Wetterau, die in Büdingen zu sehen sein werden, zeigen Prominente, Politiker, Bürger und Schüler mit ihrer ganz persönlichen Haltung zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder. Mit einem Foto ihrer Füße – daher das Motto „Standpunkte“ – und ihrer Aussage machen sie deutlich, dass sie Gewalt gegen Frauen ablehnen und ächten. Mit Aussagen wie zum Beispiel „Nicht das Opfer muss sich schämen, sondern der Täter“ positionieren sich die Fotografierten.
Sandra Bundt, Mitarbeiterin beim Frauen-Notruf und Mitglied des Arbeitskreises „Soziale Dienste Büdingen“ beschreibt das Ziel der Kampagne: „Wir wollen mit der Ausstellung auf die vielfältigen Formen von Gewalt aufmerksam machen. Gewalt trifft Frauen und Kinder jeder Nationalität, Kultur, Klasse und Ethnie. Viele von Gewalt betroffene Frauen schweigen aus Scham oder weil ihnen die Unterstützung fehlt. Die Kampagne möchte mit Nachdruck dazu beitragen, häusliche und sexuelle Gewalt öffentlich zu thematisieren und betroffenen Frauen Mut zu machen, sich Unterstützung zu holen.“
Der Arbeitskreis „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“, dem die Fachberatungsstellen Frauen-Notruf, Frauenhaus, Fachdienst für Frauen und Chancengleichheit, Frauenzentrum und Wildwasser angehören, hat die Ausstellung als Wanderausstellung konzipiert. Sie wurde bereits in verschiedenen Städten des Wetteraukreises gezeigt. Der Arbeitskreis „Soziale Dienste Büdingen“, in dem verschiedene soziale Einrichtungen wie Beratungsstellen, Bildungsträger und Jugendhilfe des Ostkreises organisiert sind, hat die Ausstellung nach Büdingen geholt.
Die Eröffnungsveranstaltung findet am 01. März ab
18 Uhr
statt. Bürgermeister Erich Spamer wird ein Grußwort sprechen. Für die Arbeitsgruppe „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“ wird
Fragen beantwortet der Frauen-Notruf Wetterau unter Telefonnummer 06043-4471.
Kreis-Anzeiger
60 Vereine und Institutionen beim vierten Familientag Nidda (pd). Am Sonntag, 21. März, findet parallel zum Niddaer Frühlingsfest von
10.30
bis
18 Uhr
zum vierten Mal der „Niddaer Familientag“ satt. Unter dem Motto „Eine Stadt zeigt, was sie Familien zu bieten hat
“ werden sich über 60 Vereine und Institutionen präsentieren. Vor dem Bürgerhaus stellt die DLRG ihre Boote aus, die Jugendpflege bietet Kistenklettern an. Die Stadtbibliothek ist geöffnet und offeriert Leseausweise zum Sonderpreis. Im Bürgerhaus gibt es neben Informationen für Erwachsene Spiel und Bastelangebote für Kinder. Außerdem stellt der Fliegersportklub Nidda im Großen Saal ein Segelflugzeug aus.
Die Curata Pflegeeinrichtung und Diakonie Dienstleistungen bieten im Konferenzraum eine Betreuung für Demenzkranke an, damit Angehörige die Gelegenheit haben, sich in Ruhe zu informieren. Auf der Bühne im Großen Saal werden Vereine und Schulen auftreten. Die Idee, einen Familientag auszurichten, entstand im Zuge des vom hessischen Sozialministerium und er Karl-Kübel-Stiftung ausgeschriebenen Wettbewerbs „Familienfreundliche Kommune“. Als Vorbild für den ersten Niddaer Familientag 2004 diente der seit 2002 ausgerichtete Hessische Familientag. Mit dieser Veranstaltung möchte die Stadt Nidda die Belange von Familien verstärkt ins öffentliche Blickfeld rücken sowie Familien- und Kinderfreundlichkeit auf allen Ebenen anerkennen und fördern. Der Familientag soll allen Bürgern der Stadt die Möglichkeit bieten, sich über das Angebot für Familien, aber auch für Alleinstehende innerhalb der Großgemeinde zu informieren. Besucher können direkt mit Vereinsaktiven, Betreuern und Mitarbeitern verschiedener Einrichtungen ins Gespräch kommen, dabei Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen sowie das bunte Unterhaltungsprogramm genießen. Einkaufstipp
Sozialdezernent besucht Paritätischen
Region (pd). Die Kreisgruppe Wetterau des Paritätischen hat den Ersten Kreisbeigeordneten und Sozialdezernenten des Wetteraukreises, Oswin Veith, in seine jüngste Sitzung eingeladen, um die sozialpolitischen Themenschwerpunkte für das Jahr 2010 zu besprechen. Die Kreisgruppe Wetterau ist der Zusammenschluss der Mitgliedorganisationen des Paritätischen Landesverbandes Hessen, die im Wetteraukreis beheimatet sind. Als Spitzenverband vertritt der Paritätische hier mehr als 40 Organisationen, Initiativen und Selbsthilfegruppen der sozialen Arbeit in der Wetterau.
Dr. Ralf Streum, einer der Sprecher der Kreisgruppe, betonte die gute Zusammenarbeit zwischen den Paritätischen Trägern und den Ämtern und Gremien des Wetteraukreises. Veith stellte die aus seiner Sicht wichtigsten Herausforderungen und Erfolge der sozialpolitischen Arbeit im Wetteraukreis dar. In der Integrationspolitik sei man auf einem guten Weg: ein Integrationsbeirat, in dem auch der Paritätische vertreten ist, hat die Arbeit aufgenommen und wird alsbald ein Integrationskonzept vorlegen, für die Flüchtlingshilfe habe man innerhalb kurzer Zeit eine gute Lösung gefunden, eine Integrationsstiftung sowie ein Integrationskonzept seien in Vorbereitung. Auch im Fachbereich Jugend, Schule und Soziales seien bereits gute Erfolge zu vermelden, auch wenn hier in nächster Zeit noch großer Herausforderungen warten, wie beispielsweise der Ausbau der Kinderbetreuung. Im Bereich der unter Dreijährigen erwarte man einen großen Bedarf an Betreuungsplätzen, das zusätzliche Angebot werde sicher auch die Nachfrage steigern. Sehr problematisch sei die angespannte Finanzlage. Der Entwurf des Doppelhaushalts 2010/2011 weise ein neues Defizit von circa 80 Millionen aus, trotzdem werde es, so Sozialdezernent Veith, keine Kürzungen im Sozialetat geben.
Dr. Ralf Streum kündigte an, der Paritätische werde im Herbst dieses Jahres eine Fachveranstaltung zum Thema Armut anbieten. In der Öffentlichkeit rücke häufig das Thema Altersarmut in den Mittelpunkt.